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Allgemeines

1976 wurde der Abraumbetrieb eingestellt und 1980 erfolgte die letzte Kohleförderung aus dem Tagebau Sedlitz. Vieles erinnert in unserem kleinen Ort Sedlitz noch an diese Zeit.

2008 erfolgte der weitere Ausbau der B 169 von Senftenberg bis kurz vor Sedlitz. Voraussichtlich 2013 wird die Ortsdurchfahrt völlig neu gestaltet.

Es werden gegenwärtig umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im ehemaligen Tagebaugelände, vor allem größere Erdstoffbewegungen durchgeführt. Auf den Wasseranstieg im Sedlitzer See und damit des Grundwassers auf 101m über NN (Endstand etwa 2016) muss unsere Gemarkung von etwa 30 Quadratkilometer vorbereitet werden.

Das Umformergebäude wurde von der LMBV an eine Privatperson veräußert.

Die an der Süd-Ost-Seite des Ortes entlang verlaufende 30-KV-Leitung wurde zurückgebaut.

Die Brödemannbrücke der ehemaligen Kohlebahn zu den Fabrikanlagen Sedlitz wurde 2007 abgerissen und eine neue Auffahrt zum Damm in Richtung Ilse-See geschaffen. 2008 wurde ein Findling mit einer Gedenkplatte (Zur Erinnerung an die Kohlebahnausfahrt des Tagebau Sedlitz, Brödemannbrücke. Erbaut 1928, Abriß 2007; transportierte Kohlemenge 1928 - 1980: 266 Mio. t.) an diesem Ort aufgestellt.

Sehr aufwändig war der Abriss der nicht sanierungsfähigen Brücke der ehemaligen Kohlebahn über die B 169 und die Gleisanlagen der Deutschen Bundesbahn im Jahre 2010. Der Bau einer neuen Brücke erfolgte 2011.

Schritt für Schritt entsteht in und um Sedlitz eine Zeit nach dem Bergbau. Der 2006 aufgestellte eichene Bergmann am Rastplatz in der Hauptstraße wird bald das Letzte sein, was unmittelbar an den ehemaligen Braunkohlenbergbau hier in Sedlitz erinnert. Er befindet sich in guter Nachbarschaft mit der ebenfalls 2006 wieder aufgestellten Wegesäule an der Ecke Haupt-/Schulstraße und dem Findling mit Erinnerungsplatte an den Ortsteil Anna-Mathilde am künftigen Ilse-See (gegenüber der Cottbuser Brücke).

Die Ortsentwicklungskonzeption schafft Anhaltspunkte für unsere künftige Ortsgestaltung. Lagunendorf, Bootshäfen, Wasserflugzeughangar und Landmarke sollen am Sedlitzer See u.a. markante Objekte werden. Noch eine Vision, aber durchaus denkbar wäre ein schwimmender Steg zwischen der Südspitze der Sedlitzer Landzunge und der Südostseite des Ufers Richtung Koschen. Es wäre eine Einmaligkeit, wenn Radfahrer und Fußgänger über viele Jahre das Ansteigen des Wasserspiegels vom See aus beobachten könnten und den Weg von der 2008 fertiggestellten Landmarke (30 m hoher Aussichtsturm aus Cortenstahl - zu erreichen über die B 96, Ortslage Kleinkoschen) über das Wasser direkt nach Sedlitz und umgekehrt nehmen könnten.

Die Mittelstraße wurde 2007/2008 grunderneuert, die Weststraße 2010.

2009/2010 wurde der Dorfanger in der Hauptstraße neu- und umgestaltet.

Das Asylbewerberheim (ehemaliges Jugendheim) einschließlich Außenanlagen wurde 2009 durch den Landkreis OSL aus- und umgebaut.

In Workshops wurde 2009 mit Überlegungungen begonnen, die Halbinsel Sedlitz füt die Zukunft vorzubereiten und der Lagune Sedlitz (Wohnstandort am Sedlitzer See) ein Gesicht zu geben. Der Bürgermeister unserer Stadt Senftenberg hat Anfang April 2010 verkündet, die Stadt wolle die Erschließung der Lagune im Nordwestbereich des Sedlitzer Sees weiter vorantreiben. Dort sollen etwa ab 2015 rund 80 exklusive Baugrundstücke in unmittelbarer Wassernähe angeboten werden.

2010 war das Abschlußjahr der einzigartigen IBA. Von 25 Projekten wurde 7 für die Endpräsentation 2010 ausgewählt. Das Projekt 7 war der Sedlitzer See. Am 18.09.2010 wurde auf unserem See der Staffelstab an die nächste IBA ( Basel) sinnbildlich übergeben. 4000 Lausitzer haben eine einmalige Lichterkette, begleitet von Fanfarenklängen, um den See gebildet. Diese Veranstaltung wird allen Beteiligten in ewiger Erinnerung bleiben.