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Touristischer Rastplatz Sedlitz

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Bergmannskulptur
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Rastplatz Sedlitz
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Litfasssäule in der Raunoer Straße


Am Mittwoch, den 11.10.2006, war es soweit. Der "Touristische Rastplatz Sedlitz" konnte seiner Bestimmung übergeben werden. Viele BürgerInnen aus Sedlitz und Umgebung sowie viele ehemalige Bergleute aus dem Tagebau Sedlitz waren der Einladung des Ortsbürgermeisters und Bergkameraden Wolfgang Kaiser gefolgt.Der Tag, so betonte Wolfgang Kaiser in seinen einleitenden Worten, sei bewusst so gewählt worden. Er hängt unmittelbar mit der Aufstellung der Litfasssäule vor Jahren zusammen. Die betagte Litfasssäule wurde durch den farbenfrohen Anstrich zu einem Schmuckstück des Ortes erweckt. Die Gestaltung ist besonders gut gelungen. Ein Lob für die Künstlerin Frau Gesine Wolf-Bergk ist ausgesprochen.

Dargestellt ist die Vergangenheit anhand der Daten vom Aufschluss des Tagebaus

Sedlitz (Ilse-Ost, Tatkraft) im Jahr 1921 bis zur Auskohlung im Jahr 1980.
Gegenwart und Zukunft der Region sind durch eine Übersichtskarte mit der Lausitzer Seen-Platte aussagekräftig dargestellt.

Den Höhepunkt bildete die Enthüllung der Skulptur durch den Bürgermeister und Ehrenbergmann Klaus-Jürgen Graßhoff gemeinsam mit unserem Bergkameraden und Ortsbürgermeister Jürgen Kaiser.
Die Skulptur, meisterlich durch den Künstler Peter Schröder mit der Kettensäge aus Holz gestaltet, stellt einen Bergmann dar. Dass sie gut gelungen ist, zeigte der Beifall der Anwesenden.
Herbert Ertelt, der gemeinsam mit den Bergkameraden Klaus Drogge und Reiner Dähnert als Vertreter des Traditionsvereins an der Veranstaltung teilnahm, betonte in seinem Grußwort: 

"Es ist das erste mal, dass an einem Ort der Erinnerung an den Bergbau kein Relikt aus Eisen (Bagger, E-Lok oder Hunt etc.) aufgestellt wurde, sondern eine Skulptur, die an die Menschen, die Bergleute erinnert, die diese Maschinen bedienten und so für Wärme und Strom sorgten.

Den Ideenfindern für die Gestaltung des Rastplatzes gebührt dafür unser Dank.
Abgerundet wurde die Einweihung des Rastplatzes durch die Pfarrerin Frau Scholte-Reh. Sie bezog sich in ihren Worten auf den Bergmannsgruß- Glück Auf!. Er sollte neben seiner bergmännischen Bedeutung in der Form wirken, dass er den Menschen in der arg gebeutelten Region wieder Hoffnung auf ein erfülltes Leben gibt.

Darauf und auf eine bessere Zukunft für die Menschen in der Region wurde mit einem Gläschen Wein angestossen.

 

Autor: Herbert Ertel