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08.09.2014

September 2014 - Informationen des Ortsvorstehers

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

unsere Dorfgeschichte wurde niedergeschrieben, "Sedlitz, die Geschichte unseres Heimatdorfes" ist in Farbe, soweit möglich, erschienen. Die erste Auflage war in wenigen Tagen vergriffen, weitere 300 Exemplare wurden gedruckt und in den Handel gegeben. Nochmals einen herzlichen Dank an unsere Chronikgruppe und an die Stadtverwaltung Senftenberg.

Nun wird es auch bald Ansichtskarten von Sedlitz geben. Mit Sedlitzer Verkaufseinrichtungen wurde wegen des Vertriebes erfolgreich gesprochen, so dass nach Auftragslegung an das ausgewählte Fotogeschäft in Senftenberg der Druck vorbereitet werden kann. Sedlitzer Ansichtskarten können dann mit lieben Grüßen in alle Länder verschickt werden

Eine freudige Nachricht erreichte uns vom Bürgermeister in den letzten Tagen, die Presse berichtete bereits darüber: 2015 beginnen die Bauarbeiten zur neuen Ortsdurchfahrt Sedlitz der B 169. Etwa 1 Jahr sollen die Arbeiten dauern. Dazu wird es zeitnah eine entsprechende Bürgerinformation geben.

Nach wie vor gibt es Bemühungen, den "Lindengarten" für den Ort Sedlitz zu erhalten. In einer Diplomarbeit der TU Kaiserslautern sollen Lösungswege vorgestellt werden. Noch im Monat September erfolgt vor einem ausgewählten Personenkreis eine erste Präsentation. Die Endpräsentation wurde für Anfang 2015 in Aussicht gestellt.

Nach dem Bachelorprojekt 2013 der TU Kaiserslautern wurde vor wenigen Wochen ein Projekt "Was die Grube geteilt, verbindet der See" von Studenten der BTU Cottbus/Senftenberg für die touristische Entwicklung um den Großräschener See vorgestellt. In der Aufgabenstellung wurden 3 Bezugsorte genannt: Großräschen, Schipkau und Senftenberg. Die Studenten kamen zu der Auffassung, dass alle weiteren Betrachtungen ohne Sedlitz nicht erfolgen können. Sedlitz wurde sogar etwas weitgreifend als Tor zum Seenland erkoren. Eine zentrale Rolle spielte die hervorragende verkehrstechnische Anbindung und vor allem der Bahnhof Sedlitz mit besten Anbindungen Richtung Berlin, Cottbus und Dresden/Leipzig. Der Bau eines Schiffsanlegers in etwa der Achse der neuen Brücke am Großräschener See wurde hervorgehoben.

Die Planungsarbeiten für das neue Feuerwehrgebäude in der Mühlenstraße sind von der Bauverwaltung gut vorangebracht worden, so dass mit der Baudurchführung 2015 gerechnet werden kann.

Erstmalig beteiligt sich Sedlitz 2014 am Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Eine vielköpfige Jury wird Sedlitz noch im September besuchen und entsprechende Bewertungen vornehmen. Die Auswertungen sind im 1. Halbjahr 2015 zu erwarten.

Der "Platz der Freiheit" in der Schulstraße bedarf  einer dringenden "Verschönerung", durch die Wahl des Standortes für den Gedenkstein des 2. Weltkrieges  um so mehr. Durchgeführte Gespräche mit der Bauverwaltung geben Anlass zu Hoffnungen für Veränderungen.

Neue Sorgen stehen für die Radwegeverbindung Senftenberg-Sedlitz an. Die LMBV hat bei der Stadtverwaltung eine Sperrung von 3 Jahren beantragt. Der gesamte Bereich zwischen Gewerbegebiet Laugkfeld und der Rainitza muss mittels Rütteldruckverfahren verdichtet werden, damit der künftige Auslauf des Sedlitzer Sees in die tiefer zu legende Rainitza eine sichere Ableitung der Wassermassen ermöglichen kann. Die Stadtverwaltung und der Ortsbeirat haben die Sperrung des Radweges abgelehnt. Endgültige Entscheidungen stehen noch aus.

Und nun etwas Persönliches. Das war meine letzte Informationsseite im Amtsblatt. Wie sie wissen, sind sie aufgefordert am 14.09. den neuen Ortsbeirat zu wählen. In der 1. Sitzung des neuen Ortsbeirates am 09.10.2014 wählt dieser  den neuen Ortsvorsteher. Meine über viele Jahre ausgeübte ehrenamtliche Tätigkeit als Ortsvorsteher endet damit. Ehrlich wie immer sage ich ihnen, darauf freue ich mich. Nicht alles wird auf einmal "abfallen", aber der Abschwung wird mir gelingen. Ich bedanke mich bei allen Sedlitzern, die mit viel Verständnis und Gestaltungswillen, Sachverstand und kräftigen Zupacken geholfen haben, unseren Ort zu gestalten und zu entwickeln und nicht nur in den Vereinen für ein frohes und zufriedenes Miteinander gewirkt haben. Ein großes Dankeschön geht gleichzeitig an den Bürgermeister und an die überwiegend konstruktiv wirkenden Verwaltungsangestellten.

Ich wünsche allen eine frohe Zukunft und beste Gesundheit.

Ihr Ortsvorsteher Wolfgang Kaiser